Gipfel des Heidelsteins in der Bayerischen Rhön

Heidelstein-Sender

Der Heidelstein (926 m ü. NHN) erhebt sich als höchster Berg der Lange Rhön im Herzen der Bayerischen Rhön und begeistert mit seinem Gipfel, der sich als sanfte Kuppe über die umgebende Landschaft erhebt – ein Wahrzeichen mit charakteristischer Schönheit und unvergleichlichem 360°-Panoramablick in das Dreiländereck von Bayern, Hessen und Thüringen.

Lage und Erreichbarkeit

Zentral in der Hochrhön gelegen, nahe der Hochrhönstraße zwischen Bischofsheim und Fladungen, ist der Gipfel über Wanderwege erreichbar – ideal für Tagesausflüge oder als Etappe auf einer längeren Rhön-Wanderung zum Beispiel auf dem Premium-Fernwanderweg Hochrhöner.

Basaltprismenwand am Gangolfsberg

Basaltprismenwand am Gangolfsberg

Die Basaltprismenwand am Gangolfsberg in der Rhön präsentiert sich als spektakuläres Naturdenkmal mit sechseckigen Basaltprismen, die wie eine riesige Wand aus polierten Säulen aufragen – ein Anblick, der Wanderer gleichermaßen fasziniert und beeindruckt.

Sie liegt auf etwa 790 m ü. NHN im Herzen der Hochrhön, nahe dem malerischen Gangolfsberg und von Bischofsheim i.d. Rhön oder von Bad Neustadt aus gut erreichbar.

Entstehung

Die Formation entstand vor rund 25 Millionen Jahren durch vulkanische Aktivität: Geschmolzenes Basaltlava kühlte langsam ab, schrumpfte dabei gleichmäßig und formte natürliche, geometrisch perfekte Säulen durch Kontraktionskräfte – ein geologisches Wunder, das an die Giants Causeway erinnert.

Teufelskeller am Gangolfsberg

Teufelskeller

Der Teufelskeller am Gangolfsberg in der Rhön ist eine faszinierende Naturhöhle, die sich als schmale, bis zu 20 Meter tiefe Spalte in der Basaltdecke öffnet und wie ein natürlicher Schacht mit moosbewachsenen Wänden wirkt – ein mystischer Ort, der zum Verweilen und Fotografieren einlädt. Er liegt direkt am Hang des Gangolfsbergs auf rund 780 m ü. NHN, unmittelbar neben der Basaltprismenwand und gut zugänglich über Wanderwege von Bad Neustadt oder Bischofsheim.

Entstehung

Die Höhle entstand durch den vulkanischen Prozess vor etwa 25 Millionen Jahren: Bei der Abkühlung des Basaltgesteins bildeten sich Risse und Hohlräume durch Schrumpfung und Gaseinschlüsse, die später durch Erosion zu diesem markanten Schacht ausgeschachtet wurden – ein typisches Beispiel rhönischer Vulkangeologie.

Totengedenkstätte des Rhönklubs auf dem Heidelstein

Rhönklub-Gedenkstätte

Die Totengedenkstätte des Rhönklubs thront auf 926 m ü. NHN am Gipfel des Heidelsteins, höchstem Berg der Lange Rhön, und ist ein ergreifendes Mahnmal aus grobem Rhöner Basalt mit einem bronzenen Relief, das den Tod von 18 Rhönklub-Mitgliedern während der NS-Zeit gedenkt – ein Ort der stillen Ehrung inmitten der weiten Hochrhönlandschaft. 

Von hier öffnet sich ein unvergleichlicher 360°-Panoramablick auf die Vogelsbergkulisse, das Dreiländereck und die Schwarze Moor-Ebene, was den Besuch zu einem intensiven Natur- und Gedenkerlebnis macht. Sie ist über zum Beispiel vom Parkplatz Schornhecke aus über den Wanderweg erreichbar und lädt zur Besinnung inmitten der urwüchsigen Rhön-Atmosphäre ein.

Hochrhönstraße: Bischofsheim bis Fladungen

Hochrhönstraße

Die Hochrhönstraße (St 2288) erstreckt sich über 25 km von Bischofsheim in der Rhön im Brendtal (ca. 440 m ü. NHN) bis Fladungen durch das Herz der Hochrhön. Sie bietet mit ihren Serpentinen, weiten Hochflächen und Panoramablicken ein echtes Highlight für Autofahrer, Radler und Wanderer – ein Muss auf jeder Rhönreise.

Die Hochrhönstraße führt über die Lange Rhön mit ihrem rauen Charme, passiert den Rothsee, das Jagdschloss Holzberghof, den Heidelstein (926 m), das Schwarze Moor und führt auf bis zu 840 m Höhe durch das UNESCO-Biosphärenreservat Rhön. 

Zubringerstraßen

Vom Osten und Westen führen malerische Nebenstraßen zur Hochrhönstraße: Von Ginolfs, Roth, Hillenberg, Hausen, Wüstensachsen und Oberelsbach zweigen kurvige Straßen ab, die ebenfalls durch die Hochrhön führen und perfekte Ergänzungen für Rundtouren oder Anfahrten zu Mooren und Kuppen bieten. Im Winter können Schneeverwehungen die Strecke sperren. Parken ist nur auf den ausgewiesenen Parkplätzen erlaubt.

Selfie-Point am Bauersberg

Selfie-Point Bauersberg

Folgt man der Bauersbergstraße von Bischofsheim in nördlicher Richtung, erreicht man nach einigen Serpentinen den Abzweig zum Wanderparkplatz am Rothsee. Hier lädt ein Selfie-Point ein, den grandiosen Panoramablick über Bischofsheim auf den Kreuzberg, Arnsberg und Himmeldunk festzuhalten und zu teilen.